
Der Film „Zuflucht nehmen“ beleuchtet eindrucksvoll das Thema häusliche Gewalt auf mehreren Ebenen.
Der Dokumentarfilm lässt eine von Partnerschaftsgewalt betroffene Frau zu Wort kommen, die mit ihrer Tochter ihr zuhause verlässt, um Schutz zu suchen. Mit Unterstützung des Frauenhauses findet sie den Weg in ein selbstbestimmtes, gewaltfreies Leben.
Begleitende Interviews mit Fachkräften von Anti-Gewalt-Projekten machen deutlich, wie strukturelle Probleme – insbesondere ein angespannter Wohnungsmarkt – die Situation gewaltbetroffener Menschen verschärfen und es Betroffenen erschweren, sich dauerhaft aus gewaltgeprägten Beziehungen zu lösen.
Zugleich macht der Film auf die Bedeutung von Schutz- und Zufluchtsräumen aufmerksam und setzt ein Zeichen für deren Erhalt. Der Dokumentarfilm bezieht sich auf Erfahrungen Berliner Anti-Gewalt-Projekte.
Die Veranstalterinnen möchten im Anschluss an den Film mit kurzen Statements den Bezug zur aktuellen Situation im Kreis Birkenfeld herstellen und laden danach zu einer offenen Diskussionsrunde über Gewaltschutz, Wohnungsnot und notwendige gesellschaftliche Lösungen ein.
Es diskutieren mit Ihnen Fachberaterinnen des Frauenhauses und des angegliederten Second Stage-Projektes sowie der Wohnungslosenhilfe Idar-Oberstein.
